Ambulante Hilfen zur Erziehung

Hilfen im Lebensumfeld

Die ambulanten Hilfen unterstützen junge Menschen und ihre Familien in ihrer Lebenswelt bei der Bewältigung von Alltagsproblemen und Krisen, in ihrer Erziehungsfähigkeit sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen.

Angebote
Begleiteter Umgang

Begleiteter Umgang

Beaufsichtigter, begleiteter oder unterstützter Umgang

Für den begleiteten Umgang werden verschiedene Modelle angeboten:

Beaufsichtigendes Modell

Kriterium für dieses Modell ist, dass ein Risiko das Kind direkt betrifft. Diese Art der Beaufsichtigung des Umgangs eignet sich z.B. für Familien, in denen sexueller Missbrauch vermutet wird oder bestätigt ist. Ein anderes Beispiel betrifft die Gefahr einer Entführung des Kindes.

Primäres Ziel der Beaufsichtigung ist der Schutz des Kindes. Die Begleitperson ist zu jeder Zeit des Kontakts zwischen Elternteil und Kind anwesend und beobachtet direkt deren Interaktionen.

Begleitendes Modell

Kriterium für dieses Modell ist ein Risiko, das das Kind in indirekter Weise betrifft. Dazu gehören Fälle

Unterstützendes Modell

Kriterium für dieses Modell ist, dass nicht ein direktes oder indirektes Risiko beim Umgang für das Kind besteht. Es gilt, die Ausgestaltung des Kontaktes zwischen dem Kind und einem Elternteil oder anderen Verwandten zu optimieren. Die Begleitung ist dabei in der Nähe, sie dient aber nicht primär zum Schutz des Kindes, sondern trägt zur  Verbesserung der Qualität der Beziehung zwischen Kind und Elternteil bei.

Ambulantes Clearing

Ambulantes Clearing

Zielgruppe

Die Maßnahme beantwortet vorher abgesprochene Fragestellungen des Auftrag gebenden Jugendamtes, um zu einer von allen Beteiligten getragenen Einschätzung der Ist-Situation zu gelangen. Auf dieser Basis werden konkrete Empfehlungen zur Entwicklung von Hilfeangeboten gegeben. Insbesondere zielt das Leistungsangebot auf Familien und Lebensgemeinschaften:

Pädagogische Ziele

Soziale Gruppenangebote

Soziale Gruppenangebote

Die Teilnahme an sozialer Gruppenarbeit soll älteren Kindern und Jugendlichen bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen helfen. Soziale Gruppenarbeit soll auf der Grundlage eines gruppenpädagogischen Konzepts die Entwicklung älterer Kinder und Jugendlicher durch soziales Lernen in der Gruppe fördern.

Erziehungsbeistandschaft, Betreuungshelfer

Erziehungsbeistandschaft, Betreuungshelfer

Konflikthafte Lebenssituationen meistern

Die Erziehungsbeistandschaft ist ein Angebot der ambulanten Erziehungshilfe. Der Auftrag besteht in der Klärung und Bearbeitung konflikthafter Lebenssituationen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei wird die Aufrechterhaltung des gewohnten und vertrauten Lebenskreises von Kindern und Jugendlichen in ihren Familien angestrebt.

Bei älteren Jugendlichen kann auch neben der Bewältigung familiärer Konfliktsituationen die Klärung und Unterstützung der schulischen und beruflichen Perspektive sowie die Verselbstständigung im Mittelpunkt stehen. Die Beratung zielt auf eine längerfristige lebensweltorientierte Problemlösung ab und hat in der Regel aufsuchenden Charakter.

Zielgruppe

Das Angebot des § 30 SGB VIII richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und deren Familien,

Pädagogische Ziele

Zeitlich befristete Beratung, Betreuung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und deren Familien bei:

Sozialpädagogische Familienhilfe

Sozialpädagogische Familienhilfe

Hilfe zur Selbsthilfe

Sozialpädagogische Familienhilfe (§31 SGB VIII) soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie erfordert die Mitarbeit der Familie.

Zielgruppe

Pädagogische Ziele

Ziel der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) ist es, die Familien dahingehend zu unterstützen und zu begleiten, dass sie ihre Ressourcen wiederentdecken, neu erschließen und erweitern und somit zu eineer selbständigen Lebensführung kommen:

Betreutes Wohnen

Betreutes Wohnen

Selbstständigkeit und Eigenverantwortung erlernen

In dieser ambulanten erzieherischen Betreuungsform sollen Jugendliche bzw. junge Erwachsene die Möglichkeit haben, selbstständiges und eigenverantwortliches Handeln zu erlernen und einzuüben und ihre schulischen und beruflichen Perspektiven zu entwickeln.

Dabei unterteilen wir Betreutes Wohnen in:

Zielgruppe

Die Maßnahme ist geeignet für

Pädagogische Ziele

Grundsätzlich ergeben sich die Ziele der Maßnahme aus der gemeinsamen Festlegung im Hilfeplan. In der Regel sind dies:

Ihr Ansprechpartner

Volker Lambert
Bereichsleitung

Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Hüttenberg-Rechtenbach
Frankfurter Straße 64
35625 Hüttenberg-Rechtenbach

Tel.: 06441/7837-0
Fax: 06441/7837-25

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